Der Jugendquotient ist ein demografischer Indikator, der das Verhältnis der Gesamtzahl jüngerer Personen, die im Allgemeinen noch ökonomisch inaktiv sind (im Alter von unter 15 Jahren) zu der Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter (von 15 bis 64 Jahren) beschreibt. Für das Jahr 2024 wurde für Luxemburg ein Jugendquotient von 22,7 % (2001: 28,1 %) ermittelt, was bedeutet, dass auf 100 Personen im Erwerbsalter 22,7 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren kommen, die nicht erwerbstätig sind (Eurostat, 2025g). Im Vergleichszeitraum waren es in Deutschland 21,9 %, in Frankreich 27,5 %, in Belgien 25,5 % und in den EU-27-Ländern 22,9 %.
Ein Blick auf die Altersstruktur der Bevölkerung in Luxemburg (vgl. Abbildung 3.1) zeigt, dass die jungen Menschen von 0 bis 29 Jahren ein gutes Drittel (34,1 %) der Gesamtbevölkerung ausmachen.