Rahmenbedingungen: Leben und Aufwachsen junger Menschen in Luxemburg
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Autorinnen und Autoren von Kapitel 3
Anette Schumacher, Hannes Käckmeister, Caroline Residori und Robin Samuel
Zentrale Aussagen
Luxemburg ist ein wirtschaftlich hoch entwickeltes Land. Das BIP pro Kopf ist mehr als doppelt so hoch wie das seiner Nachbarstaaten.
Ein Blick auf die demografische Struktur zeigt, dass Luxemburg im europäischen Vergleich weniger stark von einer Alterung der Gesellschaft betroffen ist. Die 12- bis 29-Jährigen machen einen Bevölkerungsanteil von 21,7 % aus.
Luxemburg zeichnet sich durch eine hohe Nationalitätenvielfalt und einen großen Anteil an Menschen mit Einwanderungsgeschichte aus.
Das Bildungsniveau der jungen Generation zeigt einen hohen Anteil tertiärer Bildungsabschlüsse.
Die Anzahl befristeter Arbeitsverträge von jungen Arbeitnehmenden steigt leicht an, ist jedoch geringer als in den Nachbarländern. Gleichzeitig ist die Jugendarbeitslosigkeit weiterhin deutlich höher als die Gesamtarbeitslosenquote.
Der Anteil der jungen Menschen, die nicht in Ausbildung, Arbeit oder Schulung (NEET) sind, ist leicht angestiegen, aber niedriger als in den Nachbarstaaten.
Junge Menschen sind stärker von Armutsrisiken bedroht als die Gesamtbevölkerung.
Die formale Familiengründung (Heirat, Geburt des ersten Kindes) erfolgt zunehmend im späteren Lebensalter.
Ministerien und andere Institutionen zeigen vielfältige Initiativen im digitalen Bereich.