Fokusthema
„Doing Family“

Digitale Medien sind fester Bestandteil des Alltags vieler Familien: Sie unterstützen Organisation, Kommunikation und Planung, helfen bei der Herstellung von Gemeinsamkeit und Familienidentität und prägen Diskussionen über Bildschirmzeiten und Erziehung. Das Konzept des Doing Family beschreibt, wie Familien diese Prozesse in ihrem Alltag aktiv gestalten – sei es durch gemeinsames Gaming, geteilte Gruppen in Messenger-Diensten oder Regeln zur Nutzung digitaler Geräte.

Zum Beispiel die Familiengruppe, da aber jeden Tag, kommt entweder: Der Alarm ist an‘ […] So Blödsinn, wir haben eine Alarmanlage und dann schreiben meine Eltern oder mein Bruder immer in die Familiengruppe: Ja, der Alarm ist an‘, ja schön, ich wohne aber nicht mehr zu Hause, was geht mich das an?

Isabelle, 23 Jahre

Meine Eltern haben zum Beispiel kein Snapchat […] ich finde halt Snapchat besser, aber alle Erwachsenen haben eher WhatsApp, also schreibe ich da.

Theo, 18 Jahre

Ech hunn och Facebook, halt wéinst menge Grousselteren, mee ech ginn awer net drop.

Julien, 21 Joer

Beim Vater spiele ich mehr, der ist mehr gechillt da.

Elias, 13 Jahre

Matilda: Täglich sagen wir einfach „Guten Morgen“ oder, wenn wir wissen, dass sie irgendwo hinmüssen und auf Reisen gehen, oder für meine Tante sowas wie: „Ich hoffe, du hast einen schönen Tag bei der Arbeit“. Und am Ende des Tages sagen wir dann: „Oh, es ist gut gelaufen.“ Oder: „Unser Tag war wunderbar. Wie geht es dir?“ Oder manchmal erzählt unser Opa, was er in den Nachrichten gesehen hat. […] Mutter: […] es ist am Wochenende, wenn wir entspannt sind. Wir machen Videos, … wir reden mehr mit dem … zum Beispiel […] vom Samstag können wir fünf, sechs [Videos] machen. Gut, wenn die Katze da ist, fängt sie an, Fotos für die Großeltern zu machen […].

Familie von Matilda, 16 Jahre

Ausgewählte Grafiken

Abbildung 4.12
Unterstützung durch Familie, 2024, 12- bis 29-Jährige (in Prozent)
Quelle: Youth Survey Luxembourg 2024, N (ungewichtet) = 4031, die Berechnungen basieren auf gewichteten Daten.
Abbildung 4.12
Unterstützung durch Familie, 2024, 12- bis 29-Jährige (in Prozent)
Abbildung 4.13
Unterstützung durch Familie nach Geschlecht, 2019 und 2024, 16- bis 29-Jährige (in Prozent)
Quelle: Youth Survey Luxembourg 2024, N (ungewichtet) = 2524 (2019), 3229 (2024), die Berechnungen basieren auf gewichteten Daten.
Abbildung 4.13
Unterstützung durch Familie nach Geschlecht, 2019 und 2024, 16- bis 29-Jährige (in Prozent)
Abbildung 4.14
Unterstützung durch Familie im internationalen Vergleich, 2021/2022, 15-Jährige (in Prozent)
Quelle: Health Behaviour in School-aged Children study (2023), Data browser (findings from the 2021/22 international HBSC survey: https://data-browser.hbsc.org.)
Abbildung 4.14
Unterstützung durch Familie im internationalen Vergleich, 2021/2022, 15-Jährige (in Prozent)

Fokusthemen

Im Jugendbericht 2025

Duerch „d’Fokusthemen“ kuckt een de Jugendbericht 2025 mat engem Bléck, deen thematesch orientéiert ass. Esou kritt een op ee Coup alles Relevantes aus all Kapitel gewisen. D’Fokustheme gi vun eis fortlafend kuratéiert.

Bei Froen a Virschléi kontaktéiert eis gären!